Über 40 Nationalitäten vertreten beim Marathon 2016

17.03.2016

Läuferinnen und Läufer kommen aus der ganzen Welt zum 10. Marathon Deutsche Weinstraße

Nicht nur Pfälzer freuen sich auf den Marathon Deutsche Weinstraße: Aus der ganzen Welt reisen Sportlerinnen und Sportler zum Jubiläumslauf an.

Die meisten von ihnen – über 3.000 – kommen zwar aus Deutschland. Doch insgesamt sind wieder über 40 Nationalitäten an der Weinstraße vertreten.

Die zweitgrößte Gruppe sind amerikanische Staatsbürger, fast 150. Doch für die meisten von ihnen ist die Anreise nicht allzu weit: Sie kommen von der Airbase in der Westpfalz. „Schon seit einigen Jahren kommen us-amerikanische Teams zu unserem Lauf, die Airbase macht immer kräftig Werbung für uns“, freut sich Organisator Rolf Kley.

Andere nehmen weite Strecken auf sich, so finden sich Läuferinnen und Läufer aus Australien, Indien, den Philippinen oder Korea in der Statistik. Auch Argentinien, Brasilien, Japan, Kanada, Neuseeland, Peru, Südafrika und Venezuela sind dabei. Oft mit nur einzelnen Läufern, doch eine kleinere Gruppe kommt zum Beispiel aus Tunesien.

Die meisten Sportbegeisterten stammen jedoch aus Europa: Belgien, Frankreich, Polen, die Niederlande und die Schweiz sind jeweils mit Gruppen um die 20 Personen und mehr vertreten. Auch aus Italien, Großbritannien, Österreich und Schweden stammen die Marathonis.

Aus manchen Ländern reisen regelrechte Laufdelegationen an, so ein Team aus der Schweiz, das schon seit vielen Jahren mit dabei ist und polnische Läufer aus dem Partnerlandkreis Kluczbork.  

„Solche Besuche zeigen, welch hohe Wertschöpfung wir durch den Marathon erreichen“, weiß Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. Die SRH Hochschule Heidelberg hat bereits 2010 festgestellt, dass der Marathon die Wirtschaft in der Region ankurbelt: 1,27 Millionen, so das Ergebnis der Studie, nehmen Gastronomen, Hoteliers, Weinbau- und andere Betriebe zusätzlich durch den Marathon ein.

Landrat Ihlenfeld geht davon aus, dass „bei den gestiegenen Teilnehmerzahlen die Wertsteigerung mittlerweile sogar noch deutlich höher liegt“. Insgesamt zählt die Statistik rund 40 Nationalitäten, außer den genannten sind noch Teilnehmer dabei aus Bosnien und Herzegowina, Dänemark, Estland, Griechenland, Kenia, Kroatien, Luxemburg, Portugal, Puerto Rico, Russland, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei, Ukraine und Ungarn.

DÜW-Info – Nr.: 086/16
Bad Dürkheim, 17. März 2016